David abroad What an exiting world we live in! tag:travellerspoint.com,2009-04-07:/blog/?domain=tdb 2009-07-06T16:17:16Z TDB img/travel-blog-feed.png 19. Alles vorbei tag:travellerspoint.com,2009-07-06:/blog/?domain=tdb&thisblog_entryid=23&entryid=167022 2009-07-06T16:17:16Z 2009-07-06T16:17:16Z Den letzten Eintrag ist nun geupdated und ich bin wieder wohlbehalten in Deutschland gelandet. Da Abschlussfazit werde ich in der kommenden Zeit mit etwas Abstand schreiben. Jetzt aber erstmal "Chadafez", ciao und schön, dass ihr von Zeit zu Zeit reingeschaut habt! ... Den letzten Eintrag ist nun geupdated und ich bin wieder wohlbehalten in Deutschland gelandet. Da Abschlussfazit werde ich in der kommenden Zeit mit etwas Abstand schreiben.

Jetzt aber erstmal "Chadafez", ciao und schön, dass ihr von Zeit zu Zeit reingeschaut habt!

Comment on this entry | Tweet this | Your own free travel blog | More Travellerspoint blogs

]]>
18. Oh mein..... tag:travellerspoint.com,2009-07-06:/blog/?domain=tdb&thisblog_entryid=22&entryid=167021 2009-07-06T16:13:28Z 2009-07-06T16:13:28Z ...ich habe es wirklich getan! Bilder sagen mehr als tausend Worte!!! Deshalb gibt es nicht viel zu sagen! ;-) ... ...ich habe es wirklich getan!

5Der_Sprung.._Lebens.jpg

Bilder sagen mehr als tausend Worte!!! Deshalb gibt es nicht viel zu sagen! ;-)

Comment on this entry | Tweet this | Your own free travel blog | More Travellerspoint blogs

]]>
17. Neue Gerüchte tag:travellerspoint.com,2009-06-22:/blog/?domain=tdb&thisblog_entryid=19&entryid=165573 2009-06-23T07:28:06Z 2009-06-23T06:28:52Z Nach einem erfüllten Arbeitstag sind wir heute Schwimmen gegangen. Das Schwimmbad inkl. Whirlpool, Trocken- und Dampfsauna tat wirklich gut. Nicht nur weil wir endlich mal wieder was unternommen haben. Sondern besonders die Entspannung in der heißen Sauna tat unendlich gut. Gekrönt wurde der Abend mit einem Besuch im Steakhouse. Der Name passte eigentlich nicht wirklich. Denn ein Steak ist nun mal ein großes Stückfleisch und nicht viele kleine Scheiben. Aber es war wirklich lecker und näher an ein echtes Steak ... Nach einem erfüllten Arbeitstag sind wir heute Schwimmen gegangen. Das Schwimmbad inkl. Whirlpool, Trocken- und Dampfsauna tat wirklich gut. Nicht nur weil wir endlich mal wieder was unternommen haben. Sondern besonders die Entspannung in der heißen Sauna tat unendlich gut.
Gekrönt wurde der Abend mit einem Besuch im Steakhouse. Der Name passte eigentlich nicht wirklich. Denn ein Steak ist nun mal ein großes Stückfleisch und nicht viele kleine Scheiben. Aber es war wirklich lecker und näher an ein echtes Steak kommt man hier wohl nicht!

Was ich gestern Abend aber erfahren habe und weshalb ich aber den Titel für diesen Eintrag gewählt habe, es gibt Gerüchte, dass in den kommenden Tagen das Internet im Iran ganz abgestellt werden soll. Es fällt mir zwar schwer das zu glauben, aber bei den Intelligenzbestien hier würde mich gar nichts mehr wundern.
Ich mache also erstmal ganz normal weiter. Solltet ihr jedoch irgendwann nichts Neues mehr hören ist das kein schlechtes Zeichen, sondern nur eine neue Schikane.

Dann möchte ich an dieser Stelle noch eine kleine Liste mit Dingen hinterlegen, die ich gern in der Zeit nach meiner Rückkehr machen möchte. Ich werde sie vermutlich von Zeit zu Zeit aktualisieren. Es gibt ja so viel zu tun. Wer mir dabei Gesellschaft leisten möchte.......Freiwillige vor!
Wiederholungen schließe ich betont nicht aus!

- Ein echtes Steakhouse besuchen und das größte Steak auf der Karte bestellen
- Einen großen Milchkaffee (echten Kaffee, kein Nescafé) in der Sonne genießen
- Eine kleine Tour mit meinem Motorrad machen
- Meinen Lieblingseintopf kochen
- Einen "deutschen" Döner essen und dabei irgendwas schwachsinniges schauen (An dieser Stelle sollte sich jemand angesprochen fühlen!)
- Ein geselliger Grillabend
- Einen lauen Sommerabend entspannt auf meinem Balkon ausklingen lassen und dabei eine kühle Flasche Wein leeren
- To be continued

... und natürlich euch alle wieder sehen!!!

Einladungen zum Chinesen oder andere reislastige Restaurants muss ich auf unbestimmte Zeit jedoch auf unbestimmte Zeit ausschlagen!

Comment on this entry | Tweet this | Your own free travel blog | More Travellerspoint blogs

]]>
16. Im Osten doch was Neues tag:travellerspoint.com,2009-06-21:/blog/?domain=tdb&thisblog_entryid=18&entryid=165247 2009-06-21T09:53:03Z 2009-06-21T09:53:03Z Ursprünglich wollte ich den Eintrag gestern schon abschicken, aber dazu blieb keine Zeit mehr! Nun habe ich den Eintrag etwas abgeändert und nehme nun auch Bezug auf die Ereignisse des gestrigen Abend! Das letzte Freitagsgebet war hoffnungslos überlaufen. Bis direkt vor unserer Haustür hockten die Leuten auf ihren Gebetsteppichen und lauschten den Reden aus den voll aufgedrehten Lautsprechern. Es war eine unglaubliche Lautstärke. Ich bereue es immer noch, dass ich keine Pläne gemacht habe wo anders zu sein. Denn für gute ... Ursprünglich wollte ich den Eintrag gestern schon abschicken, aber dazu blieb keine Zeit mehr! Nun habe ich den Eintrag etwas abgeändert und nehme nun auch Bezug auf die Ereignisse des gestrigen Abend!

Das letzte Freitagsgebet war hoffnungslos überlaufen. Bis direkt vor unserer Haustür hockten die Leuten auf ihren Gebetsteppichen und lauschten den Reden aus den voll aufgedrehten Lautsprechern.
Es war eine unglaubliche Lautstärke. Ich bereue es immer noch, dass ich keine Pläne gemacht habe wo anders zu sein. Denn für gute 5 Stunden war es nicht für eine Sekunde still. Man konnte selbst bei geschlossenen Fenstern und Türen seine eigenen Gedanken nicht verstehen.
Der Grund für diesen Andrang war der mit spannung erwartete Auftritt von Imam Chamenei. Erwartet wurde, dass er Stellung bezieht und sich zu den Umständen der Wahl äußert. Außerdem gab es Pläne während seine Rede zu protestieren.
Von alle dem ist jedoch nichts geschehen. Die Protest blieben aus. Stattdessen waren nur jene fanatische Anhänger da, die den ganzen Schmarrn ohne wenn und aber glauben. So verwunderten dann auch nicht die frenetischen Beifallsstürme, während Chameneis Rede. Alles was er jedoch von sich gab war der gewohnte "Bullshit" (um eine hisige Freundin zu zitieren). Die Wahl wäre rechtmäßig gewesen, sie werde nicht wiederholt und A. bliebe Präsident. Die Aufmärsche wurden aufs Neue verboten und härteres Vorgehen angekündigt. Erlaubt sei das harte Vorgehen deshalb weil ja nur Amerikanische und Britischen Spione auf den Straßen demonstrieren. Ich bin mir immer noch nicht sicher, wer nun mehr einen an der Klatsche hat. Unser großer Redenschwinger, der sich so was ausdenkt, oder die Geistigarmen die es ihm tatsächlich abkaufen...

In der Praxis sah diese Ankündigung dann wie folgt aus:
Sämtliche Hauptstraßen, die als Versammlungsorte bekannt sind, waren übersät mit Militär. Uniformen in sämtlichen Farben waren vertreten, blau, braun, grün... Gemein hatten alle, die schwarze Schutzkleidung darüber, die Helme und nicht zu vergessen die Schlagstöcke. Die Waffenholster waren zu mindest in der Anfangszeit noch leer und dienten eher der Abschreckung. Dennoch wird einem schon etwas anders, wenn man die Straße entlang geht und links und rechts diese liebreizenden Personen um sich hat. Selbst das Wissen, dass diese Jungs nen Teufel tun werden und am hellerlichten Tag auf einen Ausländer einzuschlagen.
Das wäre wohl so ziemlich das letzte was sie tun würden. Deshalb war es auch gefahrlos möglich noch schnell ein paar Einkäufe zu erledigen um den Abend in der Unterkunft zum wiederholten Male zum gemeinsamen Kochen zu nutzen. Einzig, man fühlte sich leicht beobachtet.

Wendet man sich jedoch von der Hauptstraße ab, sieht man ein leicht anderes Bild. Eines das einen noch mehr schockt, wenn man die Hintergründe kennt. Denn in den kleineren Straßen stand am jeder Ecke eine Gruppe von Einheiten in Zivil. Jene Einheiten, die nicht unter Führung der Regierung stehen. Jedenfalls nicht offiziell! Auffällig war jedoch, dass sie plötzlich auch Helm, Schild und Schlagstück hatten. Diegleichen, die auch die offiziellen Einheiten auf der Hauptstraße hatten. Außerdem scheinen es auch keine Iraner zu sein, sondern (so wurde mir erzählt) Hizbolla-Angehörige aus dem Libanon.
Setzt man das Bild nun zusammen erkennt man den Plan dahinter.
In einem ersten Schritt soll durch diese Übermacht verhindert werden, dass es überhaupt zu Versammlungen kommt. Denn wer stellt sich schon als erster auf einem Platz umzingelt von Militär und hält sein Schild hoch um zu demonstrieren.
Sollte es den Leuten dennoch gelingen sich zu versammeln, sollen sie mit aller Macht wieder auseinander und rein in die kleinen Straßen getrieben werden. Dort "kümmern" sich dann unsere speziellen Freund um den Rest.
Es wird also mit Nachdruck versucht den Willen zum Widerstand zubrechen. Bisher halten sich unser "Amerikanischen und Britischen Spione" jedoch recht wacker und von den Dächern der Stadt ertönen jede Nacht aufs Neue die Rufe nach einem Neuanfang.

Kurz möchte ich noch auf eine weitere Strategie der Regieung eingehen. Diese besteht darin, die Demonstranten zu diskreditieren. So gehen bei weitem nicht alle Zerstörungen auf das Konto der Aufständler. Zwar sind wahrlich nicht alle von ihnen fromme Lämmer. Dennoch wollen die meisten Leute auf der Straße nur friedlich ihrem Willen zum Ausdruck bringen. Viele zerstörte Gebäude und Brände gehen auf das Konto von jenen zivilen Einheiten, die so die Demonstranten als Terroristen brandmarken wollen.
Der bisher dreisteste Versuch war das angebliche Selbstmordattentat auf das Mausoleum. Zwar hat sich dort wirklich jemand in die Luft gesprengt. Doch das bestimmt nicht freiwillig, sondern durch einen gewissen Druck von außen. Die Demonstranten hatten letzte Nacht andere Sorgen als sich um so etwas zu kümmern.

Jetzt ist es doch wieder mehr geworden, als gedacht. Aber wenn man sich erstmal warm geschrieben hat, fällt einem immer mehr ein!

Nun werde ich mich aber erstmal wieder meinen Förderanlagen zu wenden.
Macht es gut und glaubt mir, dass die Lage hier nach wie vor gut einschätzbar ist und ich in Sicherheit bin!

PS: Ich habe eine neue Einstellung gefunden, die es ermöglicht nun auch ohne Anmeldung Kommentare zu hinterlassen. Viel Spaß! ;-)

Comment on this entry | Tweet this | Your own free travel blog | More Travellerspoint blogs

]]>
15. Nur ne kurze Zwischenmeldung tag:travellerspoint.com,2009-06-18:/blog/?domain=tdb&thisblog_entryid=17&entryid=164920 2009-06-21T10:15:07Z 2009-06-18T07:34:38Z Moin! Heute möchte ich euch nur kurz versichern, dass es mir gut geht! Aus den letzten Einträgen könnte man schließen, dass ich mich doch in Getümmel werfe. Dem ist jedoch nicht so. Wir gehen zwar ab und an mal raus. Arbeit und Einkaufen muss nun mal sein. Manchmal stehen wir auch abseits der Versammlungen um wenigstens einen kleinen Eindruck zu bekommen. Jedoch sind wir dann 1. in gehörigem Sicherheitsabstand 2. Nur im hellen unterwegs, wo nichts passieren kann 3. Nie allein unterwegs, was es noch ... Moin!

Heute möchte ich euch nur kurz versichern, dass es mir gut geht!

Aus den letzten Einträgen könnte man schließen, dass ich mich doch in Getümmel werfe. Dem ist jedoch nicht so. Wir gehen zwar ab und an mal raus. Arbeit und Einkaufen muss nun mal sein.

Manchmal stehen wir auch abseits der Versammlungen um wenigstens einen kleinen Eindruck zu bekommen. Jedoch sind wir dann
1. in gehörigem Sicherheitsabstand
2. Nur im hellen unterwegs, wo nichts passieren kann
3. Nie allein unterwegs, was es noch mal sicherer macht!

Zu dem ist Teheran soooooo groß, dass man immer dort sein kann, wo gerade nichts los ist! So war gestern abend z.B. "Party" am Haft-e-Tir Square und wir waren mit Freunden Kilometer weit weg am Bowlen und Billiard spielen. Kilometerweit ist in diesem Fall keine Übertreibung. Es waren mindestens 3-4!

Was meine Schilderungen in diesem Blog angeht, weiß ich, dass einige diese Sache kritisch sehen. Aber ich werde weitermachen, weil es mir ein inneres Anliegen ist, von dem Unrecht zu berichten. Ich verbreite ja keine Lügen, sondern schildere was ich selbst erfahre.
Die Tatsache, dass ich auf Deutsch schreiben bietet mir daher einen gewissen Schutz. Bisher wurde der Blog noch nicht gefiltert. Was wohl die erste Stufe wäre!

Ich weiß die Bilder sehen schlimm aus, aber ich bin in nichts dergleichen involviert. Versprochen!

Macht es gut!

PS: Morgen gibts keine Nachricht, aber am Samstag bestimmt wieder!

Comment on this entry | Tweet this | Your own free travel blog | More Travellerspoint blogs

]]>
14. Zwei Seiten der selben Medaille tag:travellerspoint.com,2009-06-17:/blog/?domain=tdb&thisblog_entryid=16&entryid=164799 2009-06-17T09:56:30Z 2009-06-17T09:56:30Z Zwei Tage, Zwei Demostrationen! Einmal den wahren Willen, der Bevölkerung, einmal die Regierungsseite! So viel habe ich bisher live mitbekommen. Lasst uns diese beiden Gesichter doch mal vergleichen! Montag, 15.6.2009, In einem Wort: Überwältigend!!! Am Abend zurvor fand der inzinierte Siegesumzug von A. (Ich hasse es, diesen Namen zu tippen, deshalb immer nur die Ankürzung!) statt. Andere Versammlungen auf den Straßen waren deshalb nicht möglich. Die Leute schrien sich stattdessen auf den Balkons und Dächern den Unmut von der Seele! Imm ... Zwei Tage, Zwei Demostrationen! Einmal den wahren Willen, der Bevölkerung, einmal die Regierungsseite!
So viel habe ich bisher live mitbekommen. Lasst uns diese beiden Gesichter doch mal vergleichen!

Montag, 15.6.2009, In einem Wort: Überwältigend!!!

Am Abend zurvor fand der inzinierte Siegesumzug von A. (Ich hasse es, diesen Namen zu tippen, deshalb immer nur die Ankürzung!) statt. Andere Versammlungen auf den Straßen waren deshalb nicht möglich. Die Leute schrien sich stattdessen auf den Balkons und Dächern den Unmut von der Seele! Immer wieder ertöhnten laute "Gott hilf uns!"-Rufe.
Für uns hat dieser einfache Satz kaum eine Bedeutung. Wenn man aber weiß, dass diese Rufe das letzte Mal in dieser Intensität beim Beginn der Revolution vor 30 Jahren benutzt wurde, dann bekommt man einen ganz anderen Eindruck und realisiert, wie ernst es den Leuten ist!

Doch erst als wir am späten Nachmittag die nahegelegene Engelab Street erreichten, bekam dieser Widerstand ein Gesicht. In einem nicht endenwollenden Strom zogen die Leute an uns vorbei! In den 2 Stunden die wir dort am Straßenrand verbracht haben, gab es nicht einen Moment der Ruhe. Immer wieder flammten Jubelrufe auf und die Massen klatschen sich rauf zum Engelab und Azadi Square voran.
Neben der schieren Menge, es müssen mindestens 3.000.000 Menschen auf den Beinen gewesen sein, beeindruckte besonders die Zusammensetzung. Bisher wurde immer gesagt, nur die Jugend würde sich auflehnen. Es stimmt zwar nach wie vor, dass viele junge Leute unterwegs sind. Aber das Wort "nur" ist hier ungefähr so fehl am Platze wie ein Eisverkäufer im tiefsten Sibirien. Denn die Jungend, Männer UND Frauen, wurde durch alle Alters- und Sozialschichten verstärkt. Wir haben kleine Kinder auf den Schultern ihrer Väter gesehen. Ganze Familien waren unterwegs. Inklusive Großvater und Großmutter. Passanten bekundeten ihre Sympathien oder schlossen sich spontan an und folgenten den Anderen. Aktenkoffer ließen darauf schließen, dass viele direkt vom Büro auf die Straße gekommen waren! Ja selbst, Leute mit Krücken und Rollstuhlfahrer ließen es sich nicht nehmen, den Protest zu unterstützen!

Alles in allem wurde einem deutlich bewusst, wie viele Leute hinter dieser tiefen Sehnsucht nach Veränderung stehen!

Dienstag, 16.6.2009, in einem Satz: Gewollt, aber nicht gekonnt!

Um den Aufmarsch richtig bewerten zu können, sollten wir erst nochmal über den "Siegeszug" vor zwei Tagen sprechen. Damals wurden aus den umliegenden Städten, die Leute mit Bussen herangeschafft, damit man eine halbwegsansehnliche Menge an A.-Anhängern zusammen bringen zu konnen. Dies ist wohl auch mehr oder weniger gut gelungen. Jedenfalls hat es gereicht um das Märchen der grandiosen Wiederwahl von A. mit ein paar Bildern zu untermauern.

An diesem Tag bot sich jedoch ein ganz anderes Bild!
Offensichtlich wurde versucht Schauspiel zu wiederholen. Nur "leider" ist es nicht gelungen. Auf dem Weg zum Valyasr-Square kamen uns nur vereinzelt ein paar Leute entgegen, die stumm ihre Plakate vor sich hertrugen! Von Begeisterung und spontanem Beifall keine Spur. Die Ankunft am Platz selbst offenbarte dann schnell, wie lächerlich der Versuch war. Nicht mal der ganze Platz war voll! Sehr großzügig geschätzt waren um die 1000 Leute vorort. Nein, ich habe keinen Nullen vergessen! Es war wirklich so wenig los!
Dafür war alles jedoch tipp topp vorbereitet. Überall waren Lautsprecher aufgestellt, damit man auch ja kein Wort des großartigen A. verpasst! Es gab kleine Stände, an denen man kleine Snacks und Getränke kaufen konnte. Selbst Absperrungen waren geöffnet worden, damit sich Leute in scheinbarer Begeisterung auf einen der Wassertanks schwingen konnten.
Klar, so ein Bild auf dem Leute hoch oben über den Anderen ihre Fahnen schwingen, ist goldwert! Schließlich zeigt es doch wie groß die Unterstütung ist! ODER???

Im Nachhinein kann ich die Kameraleute jedoch nur bewundern. Denn im Fernsehen wirkte dieses kleine Versammlüngchen wirklich groß und beeindruckend.

Die wahre Versammlung an diesem Tag fand jedoch von Musavianhängern am Vanak Square statt. Und zwar ohne Busse!!! Diese bedurfte es nicht um den deutlich größeren Platz zu füllen. Die Leute sind einfach da!

Tagsüber ist derweil alles recht friedlich. Denn die brutal Schlägereinheiten (Anders kann ich sie wirklich nicht nennen) der Regierung treten erst nach Anbruch der Dunkelheit in Aktion. Dann jedoch um so gewalttätiger. Mit Polizeiarbeit hat das nichts zu tun! Es geht darum die Leute einzuschüchtern und so daran zu hindern auf die Straßen zu gehen. Deshalb wird auch vor Frauen und alten Menschen nicht halt gemacht.
Wie ich erst heute Erfahren habe, wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag das Studentenwohnheim in Amir Abad, eines der Größten, nahezu komplett von diesen Einheiten zerlegt. Mitten in der Nacht wurden 18 der 20 Gebäude gestürmt und auf den Kopf gestellt. Die Studenten verjagt (oder schlimmeres) und deren Eigentum zertrümmert.
Seit dem stellt sich nun auch die Uni Teheran offen gegen diese Ungerechtigkeit Der Dekan der Elektrotechnikfakultät hat aus Protest sogar sein Amt niedergelegt.
Sämtliche Prüfungen wurden abgesagt und die Studenten nach Hause geschickt!

Unser kleines Wohnheim hat sich seit dem weitestgehend geleert. Bis auf unsere kleine Truppe von 5 buntgemischten Ausländern ist kaum noch wer da. Und so sitzen wir abends in unserer Bude und versuchen uns mit Galgenhumor bei Laune zu halten.

So viel erstmal für heute!
Es gäbe noch viel mehr zu erzählen, aber dafür reicht die Zeit nicht! Schließlich muss ich ganz nebenbei noch etwas weiterarbeiten.
Denn der Arbeitsalltag wird nur in sofern beeinflusst, als das morgens erstmal die neuesten Infos ausgetauscht werden, besprochen wird, was heute wo passieren wird und wo man nach der Arbeit hin muss.
Für heute ist scheinbar Haft-e-Tir geplant! ;-)

Spätestens am Samstag wird es dann hoffentlich einen Bericht geben, was beim Freitagsgebet passiert ist. Denn hinter vorgehaltenen Hand munkelt man, dass dort die Proteste das erste Mal gegen über dem Obersten Imam direkt äußert werden. Wenn es gelingt dort zu demonstrieren, dann wird es wirklich sehr schwer es zu verheimlichen oder als "Ärger wie nach einem Fußballspiel" abzutun!

Von mir persönlich nur kurz soviel, dass es mir nach wie vor gut geht und ich sicher bin!

Comment on this entry | Tweet this | Your own free travel blog | More Travellerspoint blogs

]]>
13. Aus gebenem Anlass tag:travellerspoint.com,2009-06-15:/blog/?domain=tdb&thisblog_entryid=15&entryid=164503 2009-06-15T10:14:52Z 2009-06-15T10:14:52Z Es fälllt mir zu schwer nun über das Wochenende in Shiraz zu berichten, deshalb erstmal so viel: Es war wirklich schön und ich habe es genossen! Um so größer war dann der Schock, als wir dann am Samstag morgen wieder in Teheran waren und im Radio die ersten Wahlergebnisse hörten. 18 Millionen Stimmen für Achmadinejad bei ca. 60% ausgezählten Stimmen. VÖLLIG unmöglich. Untersuchungen im Vorfeld der Wahlen haben gezeigt, das A. allerhöchsten 15 Millionen alles Stimmen bekommen kann. Genauso unwahrscheinlich war ... Es fälllt mir zu schwer nun über das Wochenende in Shiraz zu berichten, deshalb erstmal so viel: Es war wirklich schön und ich habe es genossen!

Um so größer war dann der Schock, als wir dann am Samstag morgen wieder in Teheran waren und im Radio die ersten Wahlergebnisse hörten. 18 Millionen Stimmen für Achmadinejad bei ca. 60% ausgezählten Stimmen. VÖLLIG unmöglich. Untersuchungen im Vorfeld der Wahlen haben gezeigt, das A. allerhöchsten 15 Millionen alles Stimmen bekommen kann. Genauso unwahrscheinlich war es auch, dass Musavi nur 9 Millionen Stimmen bekommen hat. Bei der ersten Veröffentlichung gab es zudem auch noch mehr als 100% Stimmen. Dank mathematischer Leistungen, ergaben die einzelnen Prozentanteile der Kandidanten einen Wert von ca. 102%!
Im Laufe des Tages wurde das Bild dann immer klarer, dass die Wahlergebnisse können nicht der Wahrheit entsprechen können. Das Endergebnis von 24 Millionen für A. 13 Millionen für Musavi, 3,2 Millionen für Rezaii und ca. 300.000 für Karubi sind so sehr verfälscht, dass man eigentlich schon von dieser Dreistigkeit beeindruckt ist. Dieses Lügenmärchen wird nun aber offiziell verfolgt und intensiv ausgelebt! A. feiert sich als den großen Gewinner und geht auf die Proteste gar nicht ein. Der Oberste Imam Ali Khamenei hat das Ergebniss anerkannt und rief die Bevölkerung dazu auf friedlich zu bleiben.
Das Fernsehen hier ist komplett staatlich und zeigt nur die offizielle Geschichte. So bekommen ländliche Regionen nur diese Nachrichten. Ausländische Medien, wie BBC Persia, berichten zwar durchaus kritisch über die Ereignisse. Doch das Problem ist, dass längst nicht jeder Haushalt einen Sat-Receiver besitzt oder die Sender inzwischen nicht mehr empfangbar sind.
Auch das Internet wird wieder verstärkt gefiltert. Dutzende Nachrichtenseiten, inländisch wie ausländisch, sind geblockt und unzugänglich. Hinzukommen Websites wie Facebook und Twitter. Diese wurden bisher genutzt um Nachrichten über die Geschehnisse in den verschiedenen Städten zu verbreiten.
Am Samstag konnte man besonders in Facebook genau verfolgen wie sie der Unmut aufbaute. Anfangs gab es noch wenige Statusmeldungen, die sich auf die Wahl bezogen. Dann wurden es mehr und es wurden erste Bilder und Kommentare gepostet. Dann wechselnten immer mehr Profilbilder zu einem einzigen Satz auf grünem Grund: "Where is my vote?" Jeder der neues Material über die Wahl bekommen hat, hat es sofort verbreitet, damit alle es wussten.
Noch in der selben Nacht wurde die Seite dann gesperrt und einer der wichtigsten Kommunikationswege ausgeschaltet.
Ein anderer Weg sind Sms-Nachrichten! Genau, ihr habts bestimmt schon erraten, auch dies wurde unterbunden hält nachwievor an. Und was glaubt ihr wann? Am Samstag? Irgendwann, als es losging? Nicht ganz! Schon am Vorabend der Wahl war es nicht mehr mäglich Sms zui verschicken. Am Samstag kam dann "nur" hinzu, dass zeitweise auch mobiles Telefonieren nicht möglich war, internationale Gespräch verhindert wurden und die generelle Geschwindigkeit des Internets herutergesetzt wurde.
Es drängt sich gaaaaaanz leicht der Verdacht auf, dass alles von langer Hand geplant ist, oder? Wenn man dann noch sieht, wie geschult die Polizei mit der Situation umgeht. Vergisst man jeden Gedanken, das die Wahl echt war!

Aber nochmal zurück zu den Ergebnissen!
Die bergen nämlich etliche interessante Merkwürdigkeiten in sich!
1.
Es ist sehr auffällig, das im zeitlichen Verlauf der Auszählungen keinelei Auschläge für einen der Kandidaten ist. Entlang einer schnurrgeraden Linie hält sich die Verteilung konstant auf der gleichen Stimmverteilung.

2.
Nicht einmal in seiner Heimatstadt Tabriz hat Musavi eine Mehrheit gehabt!

3.
Es gab vor der Wahl Untersuchungen was bei verschiedenen Wahlbeteiligungen möglich ist. Diese besagten, dass bei einer Wahlbeteilugung von unter 50% A. gewinnen würde. Liegt die Beteiligung zwischen 50 und 70% kommt es zu einer Stichwahl. Ab etwa 75% gewinnt Musavi klar die Wahl.
Kennt ihr die Zahl der Wahlbeteiligung? Es waren 85%!
Und warum war es so hoch? Weil jeder sichergehen wollte, dass A. nicht wieder gewählt wird.
Dazu muss man wissen, dass sie Beteiligung vor 4 Jahren recht gering war. Weil es keinen ernstzunehmenden Gegenkandidaten gab, haben viele gar nicht gewählt, weil sich nicht für A. stimmen wollten. Da kommt es einem doch schon sehr eigenartig vor, dass nun genau diese Leute, die vor 4 Jahren nicht gewählt haben nun plötzlich zu den Urnen rennen, um für A. zu stimmen!
Selbst Politiker, die A. vor 4 Jahren noch unterstützt haben, wenden sich nun von ihm ab oder sogar gegen ihn.

4.
Mein Favorit: Karubi ist der Anführer einer Partei mit über 1 Million Mitgliedern im Iran. Da fällt es doch schwer zu glauben, dass von diesen Mitgliedern nicht mal ein Drittel ihren eigenen Kandidaten gewählt hat.

In Teheran wurden nun Zahlen veröffentlicht, die angeblich die wahren Ergebnisse widerspiegeln sollen. Diese sind bei Miniaterium für Inneres durchgesickert und zeichnen ein ganz anderes Bild:
Platz 1: Musavi (19 Millionen Stimmen)
Platz 2: Karubi (13 Millionen Stimmen)
Platz 3: Achma. ( 6 Millionen Stimmen)
Platz 4: Rezaii ( 3 Millionen Stimmen)

Wie verlässlich diese Werte sind, lasse ich nun mal offen. Doch Fakt ist, dass sie den Willen der iranischen Bevölkerung wieder spiegeln.
Es herrscht eine Art Aufbruchstimmung, weil sie es satt haben in allem zu reglementiert zu werden.

Inwieweit sich die Proteste nun halten können ist wiederum recht fraglich. Denn es gibt keinen Anführer, die die Proteste lenken und zusammenführen kann. Nicht in Teheran und schon gar nicht im ganzen Land. Deshalb stehen die Leute nachts auf ihren Dächern und schreien sich bar dieser Ungerechtigkeit die Seele aus dem Hals. Einige gehen auch raus auf die Straßen, doch die Polizei geht sehr rigoros vor und lässt keinen Zweifel an dem Willen der Führung die Proteste notfalls nieder zu schlagen. Dazu sollte man auch wissen, dass in den Straßen auch viel Polizei in zivil unterwegs ist und notfalls eingreifen kann. Deshalb sieht man oft auch Bilder, in denen scheinbar Zivilisten auf andere Zivilisten einschlagen!

Ich selber kann mich bisher sehr gut aus den Protesten raushalten.
Ich gehe früher von der Arbeit nach Hause, so dass ich sicher in unserer Unterkunft bin, wenn die Proteste in den Straßen losgehen! Die Leute, sowohl von AIESEC als auch von meinem Unternehmen, sind sehr besorgt um mich und kümmern sich sehr gut um meine SicherheitEs besteht also keine Gefahr!

So viel erstmal von hier! Jetzt muss ich leider Schluss machen und zu sehen, dass ich nach Hause komme!

Comment on this entry | Tweet this | Your own free travel blog | More Travellerspoint blogs

]]>
12. Wahlen im Iran tag:travellerspoint.com,2009-06-07:/blog/?domain=tdb&thisblog_entryid=14&entryid=163669 2009-06-08T04:34:44Z 2009-06-08T04:34:44Z Ich weiß nicht genau, wie sehr in unseren Medien über die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen berichtet wird. Aber hier ist es ein äußerst emotionales Thema. Besonders dieses Mal! Es gibt 4 Kandidaten: Die beiden Stärksten: Ahmadinejad (A.) und Musavi (M.) Und zwei Schwächere: Karubi (K.) und Rezaii (R.) (Ich hoffe, euch kommen die Abkürzungen entgegen!) In den letzten 4 Jahren hat A. das Land scheinbar ziemlich in den Ruin getrieben. Die Inflation erreicht schwindelerregende Rekorde und die Rechte der Bürger wurden immer stärker von der Is ... Ich weiß nicht genau, wie sehr in unseren Medien über die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen berichtet wird. Aber hier ist es ein äußerst emotionales Thema. Besonders dieses Mal!

Es gibt 4 Kandidaten:
Die beiden Stärksten: Ahmadinejad (A.) und Musavi (M.)
Und zwei Schwächere: Karubi (K.) und Rezaii (R.)
(Ich hoffe, euch kommen die Abkürzungen entgegen!)

In den letzten 4 Jahren hat A. das Land scheinbar ziemlich in den Ruin getrieben. Die Inflation erreicht schwindelerregende Rekorde und die Rechte der Bürger wurden immer stärker von der Islamischen Führung beschnitten und scharf kontrolliert. Deshalb will fast jeder verhindern, dass A. auch die nächsten 4 Jahre so weitermacht. Nur einzelne wollen ihn nochmal 4 Jahre haben, weil sie die Hoffnung vertreten, dass die Stimmung dann entgültig gibt und es zu einer neuen Revolution kommt, in der die islamische Führung gestürzt wird. Aber das sind leider eher verrückte Ideen.

In Teheran und den größeren Städten ist die überwältigende Mehrheit für den Kandidaten Musavi. Dieser war schon in sehr jungen Jahren Premierminister unter dem vor-vorherigen Präsidenten und wird nun auch von eben diesem unterstützt. Er ist zwar ziemlich populistisch und verspricht den Leuten das, was sie hören wollen. Außerdem gibt es wohl ein paar unsaubere Angelegenheiten in seine Vergangenheit. Aber die Leute vertrauen auf ihn, dass er die Wende bringt, die sich die Iraner so sehnlich wünschen.
Jeden Abend wird bis spät in die Nacht auf die Straßen gezogen und lautstark für Musavi geworben. Sie verteilen Flyer, Poster, sogar CDs von ihm. Das Zeichen für die Musavi-Anhänger ist alles was grün ist. Musavi ist es mit diesem einfache Mittel, dass er die Farbe grün zu seiner Farbe gemacht hat, gelungen, dass sich die Leute sehr einfach erkennen können. Und so sieht man in den letzten Tagen GRÜN!!! Grüne T-Shirts, grüne Kopftücher, grüne Bändchen, alles ist irgendwie grün!
Kritisch wird es nur dann, wenn diese auf die A.-Anhänger (die übrigens angeblich dafür bezahlt werden!) treffen. Zwar bleiben körperliche Auseinandersetzungen bisher aus. Aber dennoch wird ein etwas mulmig, wenn man sich durch diese Massen kämpfen muss, um nach Hause zu kommen.

Je näher wir der Wahl am Freitag kommen, desto emotionaler werden die Leute. Auf den Straßen ist in jeder neuen Nacht mehr los und abends gibt es täglich eine Debatte mit zwei der Kandidaten. Auch von der Tatsache, dass ich nicht verstehe, was sie sagen abgesehen, ist das Konzept eher langweilig. Beide Kandidaten haben bestimmte Zeitvorgaben und können in der Zeit was erzählen. Dann ist der Andere dran und kann darauf Antworten. Die Zeitvorgaben sind jedoch so lang, dass richtig ausgeholt wird und keine wirklich Spannung aufkommt. Den Iranern gefällt es trotzdem und hocken jeden Abend vor den Bildschirmen. Was dabei sehr auffällig ist, ist wieder der Kampf der 3 restlichen Kandidaten gegen A. Entweder er wird direkt angegriffen, oder es geht gemeinsam gegen ihn, wenn er nicht dabei ist.
Besonders interessant war die Debatte von K. gegen A. Denn dieser hat A. quasi völlig ignoriert und statt mit ihm ÜBER ihn geredet. Das hatte selbst für mich einen Unterhaltungswert!

Wenn ihr mich nun fragt, wer die beste Wahl ist. Ich weiß es nicht!
A. sollte nicht wieder gewählt werden, aber bei den anderen weiß ich nicht wer da nun der Beste ist.
Zur Gewichtigkeit der Wahl muss man auch sagen, dass es nicht zu dem grundlegenden Wechsel kommen wird, den viele, besonders Jungendliche, erwarten. Der Rahmen wird auch nach der Wahl der Gleiche sein. Jedoch kann das Bild darin in gewissen Grenzen neugestaltet werden.

Der Jugend eröffnet die öffentliche Unterstützung übrigens ganz neue Möglichkeiten einer ganz anderen Art. Nicht etwa politisch, sondern viel mehr zwischenmenschlicher Natur. Generell gibt es hier nicht viele Möglichkeiten, wie man sich kennengelernen kann. Durch die Wahlen gibt es eine ganz neue und vielversprechende Option. Zwischen den MU-SA-VI-Schreien lässt es sich hervorragend flirten. In den letzten Tagen wurden ganz sicher Tausende Nummern getauscht.
Ganz ohne Farsi zu sprechen, bekomme auch ich ab und an mal eine! Mal sehen ob da noch was geht!?! ;-)

Soooo jetzt habe ich euch erstmal genug zu lesen gegeben, so dass ich in Ruhe morgen Abend für ein paar Tage nach Shiraz fahren kann!
Den Bericht gibts dann nächste Woche zusamm mit einer kleinen Nachlese von meinem Ausflug nach Esfahan!

Euch noch ne schöne Woche!
Bis bald!

Comment on this entry | Tweet this | Your own free travel blog | More Travellerspoint blogs

]]>
11. Pimp my Ride "I.R. Iran" tag:travellerspoint.com,2009-06-06:/blog/?domain=tdb&thisblog_entryid=13&entryid=163530 2009-06-07T10:16:59Z 2009-06-07T04:34:24Z Ich wollte euch noch was zu den Autos hier im Iran erzählen. Ganz kann ich meine Maschinenbauambitionen halt nicht sein lassen! ;-) Das Spektrum der Autos reicht von älter als ich ohne Moterhaube, dafür aber mit unzähligen großen und kleinen Beulen bis hin zum großen Land Rover Prado. Das wahrscheinlich beliebteste SUV hier. Von den wirklich Neuen mal abgesehen, gilt grundsätzlich: Außen pfui, innen hui!!! Selbst in den ältesten Karren findet sich ein mindestens CD-fähiges Radio, das locker mit jedem in ... Ich wollte euch noch was zu den Autos hier im Iran erzählen. Ganz kann ich meine Maschinenbauambitionen halt nicht sein lassen! ;-)

Das Spektrum der Autos reicht von älter als ich ohne Moterhaube, dafür aber mit unzähligen großen und kleinen Beulen bis hin zum großen Land Rover Prado. Das wahrscheinlich beliebteste SUV hier.
Von den wirklich Neuen mal abgesehen, gilt grundsätzlich: Außen pfui, innen hui!!!
Selbst in den ältesten Karren findet sich ein mindestens CD-fähiges Radio, das locker mit jedem in Europa mithalten kann.
Der Grund dafür ist ganz einfach. Alles was draußen ist, kann kaputt gefahren werden. Was wie schon öfter erwähnt nicht selten vorkommt. Alles was drin liegt, ist zumindest vor äußeren Einwirkungen geschützt und somit lohnt es sich Geld zu investieren. Außer dem Radio ist eine Art Teppich oder Platzdeckchen für das Armaturenbrett hier sehr beliebt. Hinzukommen alle Formen von Figuren und kleinem Nippes, den man sich ins Auto stellen kann.
Die selbstgehäkelten Klorollenhalter auf der Hutablage bleiben aber eine deutsche Tradition!

Ein Wort noch zur Vorfahrtsregelung.
Bei uns hat der der Stern oft noch mehr Rechte als alle anderen Verkehrsteilnehmer. Auch wenn diese Vorherrschaft aus München und nicht zu letzt Ingolstadt arg attakiert wird.
Hier geht es einzig und allein nach Größe oder noch besser, danach, wie teuer ein potenzieller Unfalll werden könnte. Je teurer dein Autos ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man dir den Vorrang lässt. Denn nimand will die Reparaturkosten übernehmen. Diesen Vorteil habe sogar ich bei meiner kleinen Spritztour erlebt.
Die einzige Ausnahme bilden auch hier wieder die Motorräder! Die sich überall durch die Straßen wuseln. Auch hier ist der Hintergrund wieder sehr einfach. Wenn ein Motorad in einen Unfall verwickelt ist, bekommt automatisch das Auto die volle Schuld. So genießen die Motorräder absolute Narrenfreiheit. Welche sie mit Freude ausnutzen. Alles was in Deutschland verboten ist, ist hir möglich. Rote Ampeln, rechts abbiegen verboten, kein Platz zum durchkommen, Durchfahrt verboten,... all das hat für die keine Bedeutung. Wenn die Straße zu voll ist, dann weicht man halt auf den Gehweg aus. Für Motorradfahrer gibt es hier wirklich keine Grenzen!

Der Iran hat übrigens auch eine Abwrackprämie. Allerdings bekommt man die erst nach 30 Jahren! ;-)

Comment on this entry | Tweet this | Your own free travel blog | More Travellerspoint blogs

]]>
10. King of the road tag:travellerspoint.com,2009-06-06:/blog/?domain=tdb&thisblog_entryid=12&entryid=163529 2009-06-07T10:22:57Z 2009-06-07T04:32:01Z Wir kommen gerade aus der Stadt wieder und es war unglaublich! Mitten in dicksten Rushhour habe ich für ca. eine Stunde das Auto durch die vertstopften Straßen Teherans gelenkt. Ohhh man innerlich zittere ich noch immer etwas! Es war wirklich eine Erfahrung. Der Verkehr hier ist wirklich chaotisch. Immer wieder wird man geschnitten oder es drängelt sich jemand die in die nicht vorhandene Lücke. So bin ich dann auch vom König der Straße zum blutigen Anfänger geworden. Oder jedenfalls habe ich ... Wir kommen gerade aus der Stadt wieder und es war unglaublich! Mitten in dicksten Rushhour habe ich für ca. eine Stunde das Auto durch die vertstopften Straßen Teherans gelenkt. Ohhh man innerlich zittere ich noch immer etwas! Es war wirklich eine Erfahrung. Der Verkehr hier ist wirklich chaotisch. Immer wieder wird man geschnitten oder es drängelt sich jemand die in die nicht vorhandene Lücke.
So bin ich dann auch vom König der Straße zum blutigen Anfänger geworden. Oder jedenfalls habe ich mich so gefühlt. Es kribbelte zwar in den Fingern sich an den hiesigen Fahrstil anzupassen. Aber dafür fehlte zum einen die Vertrautheit mit dem wirklich ziemlich großen Wagen (quasi die S-Klasse von Toyota), zum anderen dann doch der Überblick über den Verkehr. Wie gesagt man kann sich auf nichts verlassen. Nicht mal die grundlegensten Regeln werden zwangsläufig eingehalten. Besonders die kleinen Motorräder können überall plötzlich auftauchen, Einbahnstraße, Bürgersteig oder einfach nur aus ihrgendeinem kleinen Loch. Man weiß es nie!
Ein Blick zur Besitzerin des Wagens hat mir dann nochmal zusätzlich verdeutlicht, ich sollte es besser ruhig angehenlassen. Nur manchmal wenn ich doch mal ne passende Lücke gesehen habe, musste der Kick-down des Automatikgetriebes dranglauben!

Erst später habe ich dann erfahren, dass diese kleine Spritztour ziemlich böse hätte enden können. Denn ohne internationalen Führerschein fahre ich hier ohne gültige Fahrerlaubnis und das ist nicht unbedingt die beste Idee. Nicht in Europa und schon gar nicht hier!

Wenn ich das Auto jedoch verlasse und zu Fuß unterwegs bin, sieht die Sache schon ganz anderes aus. War ich in Deutschland noch einfacher Ampelverweigerer und stets nach schnelleren Wegen gesucht habe, die Straße zu überqueren. So habe ich hier meine Berufung gefundenund diese Suche zur Perfektion getrieben. Inzwischen überquere ich selbst 6-spurige Straßen schneller als jeder Iraner und größere Kreuzungen oder Plätze kann man auch diagonal überqueren.
Es hilft dabei ungemein, wenn man sich keine großen Gedanken um das "Was wäre wenn" macht.

Comment on this entry | Tweet this | Your own free travel blog | More Travellerspoint blogs

]]>
9. Abendgestaltung im Nirgendwo tag:travellerspoint.com,2009-06-06:/blog/?domain=tdb&thisblog_entryid=11&entryid=163527 2009-06-07T04:20:26Z 2009-06-07T04:20:26Z Montag, 25.5. 2009, zurück auf dem Boden, auf dem Balkon in unserer Wohnung So langsam komme ich auch mental wieder auf dem Boden an und alles setzt sich langsam. Natürlich musste ich mich erstmal lange mit den anderen austauschen. Was ist hier passiert, was war bei mir so los. Und zeig mal deine Bilder von! Bevor ich jedoch nicht eine Dusche genommen hatte, war mit mir nicht viel anzufangen. Davor hatte ich das Gefühl, ich reihe bloß leere Worte aneinander. Inzwischen sitze ich ... Montag, 25.5. 2009, zurück auf dem Boden, auf dem Balkon in unserer Wohnung

So langsam komme ich auch mental wieder auf dem Boden an und alles setzt sich langsam.
Natürlich musste ich mich erstmal lange mit den anderen austauschen. Was ist hier passiert, was war bei mir so los. Und zeig mal deine Bilder von!
Bevor ich jedoch nicht eine Dusche genommen hatte, war mit mir nicht viel anzufangen. Davor hatte ich das Gefühl, ich reihe bloß leere Worte aneinander.
Inzwischen sitze ich auf dem Balkon und lasse den Abend für mich ausklingen.

Ich wollte euch von der Abendgestaltung berichten.
Mein Unternehmen hat 2 Gästehäuser in der kleinen Stadt nahe der Site. Eines ist für die jüngeren Mitarbeiter, die sich allesamt Supervisor für irgendwas schimpfen. Dieses Haus wurde auch Disco genannt, weil wenn was passierte, dann da! Wie das mit Discos so ist, hingehen ist ja schön, aber dort leben muss nicht sein. Deshalb war ich nicht böse, dass ich im anderen Haus untergebracht wurde. Zwar waren die Leute dort im Schnitt 20-25 Jahre älter als ich. Dafür war das Hause aber deutlich sauberer und gepflegter. Und es gab einen jungen Angestellten, der für das Haus und die Bewohner sorgte. Das war schon ein Luxus, an den man sich allzu schnell gewöhnen konnte.

Wie schon erwähnt, durfte ich das Haus allein nicht verlassen und meine Mitbewohner eher im gesetzteren Alter. Deshalb war abends nicht so wirklich viel los. Man saß gemeinsam vorm Fernseher und hat auf das Abendessen gewartet. Nicht wirklich spannend, aber die paar mal, die ich abends noch in der Stadt war, zeigten schnell, dass draußen eh nicht viel los war! Ich habe also nicht viel verpasst.
Unterbrochen wurde dieses Programm nur durch gelegendlich Besuch der "Disco". Diese Besuche waren mit unter sogar wirklich interessant. In gebrochenem Englisch habe wir über vieles gesprochen. Eine Frage, an die ich mich jedoch nie gewöhnen werde, obwohl sie mir so oft gestellt wird ist. "Findest du nicht, dass Hitler ein guter Mann war?!?" Beim ersten mal war ich so baff und geschockt, dass ich wirklich einen Moment brauchte, bis ich ein konsequentes NEIN rausbringen konnte. Ich wurde und werde hier immer wieder mit diesem Thema und dieser Frage konfrontiert. Es ist für mich als Deutschen sehr schwer ernsthaft mit den Leuten über dieses Thema zu diskutieren. Zu mal es da eigentlich nicht viel zu diskutieren gibt. Viel mehr versuche ich den Leuten die Augen zu öffnen und leiste Aufklärungsarbeit. Hier bin ich das erste Mal froh, dass mich dieses Thema bis in den Geschichts-LK verfolgt hat.

Aber kommen wir wieder zu angenehmeren Themen!
Die Beste Abwechslung waren 2 Barbeques (BBS). Das Fleisch, das wir abends grillten, war am Morgen scheinbar noch lebendig. Frischer geht es also kaum. Das kleingeschnittene Fleisch wurde martiniert und dann auf lange Metallspieße gesteckt und über die Kohle gelegt. Mit etwas Salz und Brot entstand so das leckerste Essen, dass ich dort unten zu mir nehmen durfte. Zusammen mit der entspannten Stimmung hatten wir so wirklich eine schöne Zeit!

Kurze Einwand zum Essen auf der Site:
Jedes Gericht bestand aus verkochtem, geschmacklosen Reis mit irgendwelchen Beilagen. Meist schlecht gemachtes Kebab. Es ist halt Kantinenessen.
Jedoch hat dieser übermäßige Konsum dazu geführt, dass ich wirklich keinen Reis mehr runterbekomme. Sowas ist mir wirklich noch nie passiert. Aber seit der Zeit auf der Anlage kann ich nicht mal mehr gutgemachten, eigentlich leckeren Reis mehr essen. Es geht einfach nicht mehr!
Der Chinese ist für mich also erstmal gestrichen! ;-)

Abadan

Der letzte Freitag vor meiner Rückreise nach Teheran haben wir genutzt und haben einen Ausflug in die Grenzstadt Abadan unternommen. So zuckelte ich also mit dem Sitemanager und zwei der Supervisor über die kilometerlang geradeaus verlaufende Straße und habe nebenbei einiges über die Vorgaben und die Planungsfehler unserer Anlage erfahren.
In Abadan angekommen stand erstmal ein Anstandsbesuch auf dem Programm. Einige Tage zuvor wurde der Chef unserer Wachen mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert. War inzwischen aber wieder zu Hause und sah schon wieder ganz munter aus.
Nach etwas Gebäck, Obst und dem obligatorischen Tee verabschiedeten wir uns und fuhren in die Innestadt. Wo wir erstmal in einem pakistanischen Restaurant unser Abendessen zu uns nahmen. Zwar gab es wieder Reis. Aber die Soße war so gut, dass es fürs Mal wirklich gut war!
Frisch gestärkt schlenderten etwas durchs nahegelegene Einkaufscenter. Es tat gut mal wieder unter Menschen zu sein. Zwar sprach immer noch keiner wirklich Englisch, aber die bloße Ablenkung war schon sehr angenehm.

Da es mittlerweile schon wieder reichlichspät war, fuhren wir langsam wieder zurück. Zuvor jedoch haben wir uns noch kurz einen der Grenzposten zum Irak angesehen. Leider durfte ich keine Bilder machen. Aber es war schon ein spannendes Erlebnis, die bewaffneten Wachen zu sehen und zu wissen, auf der anderen Seite weht ein ganz anderer Wind.

Tja und so sah mein Zeit in der Iranischen Wüste aus. Auch wenn es mit unter etwas eintönig war, hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Ich habe Erfahrungen sammeln dürfen, die mir keiner nehmen kann. Und die in einem "normalen" Praktikum unmögliche gewesen wären.

Comment on this entry | Tweet this | Your own free travel blog | More Travellerspoint blogs

]]>
8. Die Entdeckung der Langsamkeit tag:travellerspoint.com,2009-05-30:/blog/?domain=tdb&thisblog_entryid=10&entryid=162815 2009-05-31T03:56:57Z 2009-05-31T03:56:57Z Gleiches Datum, immer noch über den Wolken, nur etwas weiter nördlich Die Uhren hier auf der Site ticken wirklich etwas langsamer! Arbeit scheint zur Nebensache zu werden. Ich sitze mit 6 Kollegen in einem kleinen Kabuff, das zum Glück klimatisiert ist! Fast jeder ist für einen anderen Teilbereich zuständig! Und dennoch hat kaum jemand wirklich viel zu tun. Sollte doch mal was anfallen, wird aber erstmal gecheckt ob bei Travian (ein Onlinecomputerspiel) alles in Ordnung ist, ob nicht noch irgendwer bei ... Gleiches Datum, immer noch über den Wolken, nur etwas weiter nördlich

Die Uhren hier auf der Site ticken wirklich etwas langsamer! Arbeit scheint zur Nebensache zu werden. Ich sitze mit 6 Kollegen in einem kleinen Kabuff, das zum Glück klimatisiert ist! Fast jeder ist für einen anderen Teilbereich zuständig! Und dennoch hat kaum jemand wirklich viel zu tun. Sollte doch mal was anfallen, wird aber erstmal gecheckt ob bei Travian (ein Onlinecomputerspiel) alles in Ordnung ist, ob nicht noch irgendwer bei Facebook geschrieben hat, oder ob draußen vielleicht Schnee liegt,..... Und wenn ihnen tatsächlich gar nichts mehr einfällt, dann erledigen sie ihre Aufgaben. Die einzige Ausnahme ist, wenn einer der deutschen Ingenieure kommt und mal wieder Druck macht!
So lässt es sich dann auch erklären, warum das Projekt Verspätung hat. Denn die Arbeiter auf der Anlage sind nicht besser, nur das sie keinen PC haben! Aber dafür Handys! ;-)

Meine glanzvoll Aufgabe in dieser Synphonie der Effizienz bestand darin, zu kontrollieren und darüber zu berichten, was so passiert!
Grundsätzlich ja kein Problem. Sollte man meinen. Wenn sämtliche Berichtsvorlagen und auch die Updates der einzelnen Abteilungen auf Farsi sind, wird das ganze schon schwerer. Nahezu unmöglich wird das Ganze dann, wenn die bisherige Berichterstattung, an die ich anknüpfen sollte, quasi nicht existent war! Ich habe die erste Zeit also erstmal damit verbracht alles an Info zu finden, was irgendwie auf zu treiben war! Was leider nicht sehr viel war.
Ein paar Dinge konnte ich jedoch finden, sodass ich endlich was hatte, auf dem ich aufbauen konnte. Mit der Zeit bekam ich auch die Berichte auf Englisch. Es lief dann endlich.
Dennoch habe ich mich in der Zeit nicht gerade totgearbeitet. Vielmehr habe ich die Zeit genutzt um mehr über die Anlage und generell die Arbeitsweise auf so einer Anlage zu erfahren! Was mindestens genauso spannend war!

Über die Abendgestaltung werde ich schreiben, wenn ich wieder auf dem Boden bin.

Bis dahin liebe Grüße!

Comment on this entry | Tweet this | Your own free travel blog | More Travellerspoint blogs

]]>
7. Anreise in die Wüste tag:travellerspoint.com,2009-05-30:/blog/?domain=tdb&thisblog_entryid=9&entryid=162741 2009-05-30T10:36:23Z 2009-05-30T10:20:58Z Montag, 25.5. 2009, hoch über den Wolken im Flugzeug zurück nach Teheran 2x ja! 1. Ja, ich schreibe wirklich im Flugzeug. Protzen?!? Nein nur Zeitvertreib, weil es nichts "Nicht-Farsi" zu lesen gibt. 2. JAAAAA!!!! Es geht mir noch gut. Auch wenn ich lange nichts von mir hören bzw. lesen haben lasse! So viel dazu! Nun aber von Beginn an! Am 5.5. war es endlich soweit. Am frühen Morgen bin ich mit dem Leiter meiner Abteilung zum Flughafen gefahren. Nachdem wir dort noch den den Projektverantwortlichen aufgegabelt haben, ... Montag, 25.5. 2009, hoch über den Wolken im Flugzeug zurück nach Teheran

2x ja!

1.
Ja, ich schreibe wirklich im Flugzeug. Protzen?!? Nein nur Zeitvertreib, weil es nichts "Nicht-Farsi" zu lesen gibt.
2.
JAAAAA!!!!
Es geht mir noch gut. Auch wenn ich lange nichts von mir hören bzw. lesen haben lasse!

So viel dazu! Nun aber von Beginn an!
Am 5.5. war es endlich soweit. Am frühen Morgen bin ich mit dem Leiter meiner Abteilung zum Flughafen gefahren. Nachdem wir dort noch den den Projektverantwortlichen aufgegabelt haben, ging es recht fix in einem uralten russischen Etwas, das entfernt an eine modernes Flugzeug erinnerte in die Iranische Wüste.
Während des Fluges verriet mir das Buch meines Sitznachbars, dass er offensichtlich Deutscher war und so kamen wir etwas ins Plaudern und ich konnte das erste Mal in die Mischsprache Dengsi (Deutsch, Englisch und Farsi) eintauchen, derer sich viele Deutsche hier unten bedienen. Viele Deutsche?!? Ja, richtig gelesen! Es sind erstaunlich viele Deutsche in der Gegend tätig. Deutschland ist einer der wichtigsten Wirtschaftspartner des Iran. Dies macht sich besonders beim Bau der großen Anlagen bemerkbar, wo deutsches Know-how immernoch groß geschrieben wird.
Das Buch von Gerd, so hieß mein Sitznachbar, barg übrigens eine gewisse Komik in sich. Denn der las im Iran den Roman "der Afghane". Was mich zu der Frage verleitete, ob er sich nicht im Land geirrt hätte. Aber "der Iraner" gibt es leider nicht. Also muss eben das nächstbeste herhalten! ;-)

Die Landung auf der erstaunlicherweise asphaltierten Landbahn in Mahshar war recht unspektakulär. Und so ging schnell raus auf das Flugfeld. Wo ich natürlich erstmal Fotos machen wollte. Jedoch wurde ich von meinem Chef freundlich darauf hingewiesen, dass dies nicht die cleverste Idee sei. Ein Blick auf die Kalaschnikov der örtlichen Wachen, die schon auf meine Kamera blickten, überzeugte mich dann vollends und so habe ich nur mit dem Handy heimlich ein schnelles Bild von Flughafengebäude gemacht. Das hat zum Glück niemand bemerkt.

Jetzt wo ich wieder auf dem sicheren Rückweg bin, kann ich euch auch sagen, wo genau ich mich die letzten 3 Wochen rumgetrieben habe:
Die Gegend nennt sich Arvand und ist ein riesiges Areal , in dem sich jede Menge Petrochemieanlagen befinden. Naja und dieses Gebiet befindet sich im äußersten Südwesten des Iran. Die Grenze zum Irak war schlappe 60-70 km entfernt. Vielleicht habt ihr von dem Urlaubsörtchen schon gehört, dass sich ganz in unserer Nähe befand. Die Tagesschau hat vor einiger Zeit recht regelmäßig darüber berichtet und noch immer ist "Basra" bei den Briten recht beliebt. ;-)

Doch diese räumliche Nähe zum achso beliebten Nachbarland war nicht der Grund, warum ich allein nicht das Haus verlassen durfte. Viel mehr lag es an der generellen Gefahr durch die enorme Armut in der Gegend. Denn auch wenn es für die Unternehmen eine wahre Goldgrube ist. Haben große Teile der Bevölkerung hier kaum mehr als was zum (Über-) Leben nötig ist. Dies und die Probleme mit der Bevölkerung arabischer Abstammung, die hier immer wieder für Zoff sorgen, führte dazu, dass ich nicht, mal zu dem kleinen Laden und die Ecke allein gehen durfte. Weil (übertriebene) Sorge bestand, das ich sonst um die Ecke bebracht WERDE!
(Ja, ich hab schon 5 Mark in die "Schlechtes-Wortspiel"-Kasse gelegt!)

Im Allgemeinen läßt sich über die Gegend leider wenig Schönes sagen!
Die Stadt in der sich unser Gästehaus befand, war wirklich sehr trostlos. Müllbeutel wurde bis zur Abholung auf den Straßen gelagert. Die meisten Straßen, haben eigentlich auch kaum diesen Namen verdient. Denn trotz Asphalt lag noch Loch an Loch. Überall stehen halbfertige Gebäude rum, samt Baumaterialen gleich daneben. Mal mehr meist weniger geordnet. Doch statt Weiterbau ist dort eher Wettverfall angesagt. Das spannende Rennen, was nun zuerst einfällt, Bauruine oder Steinhaufen, zieht sich über Wochen hin. Leider habe ich den gloreichen Sieg der Ruine nicht live mit erleben dürfen.
Es könnte dennoch sein, dass diese Stadt früher mal schön war. Dies lässt sich aber nur an Hand der wenigen ehemals schönen Plätze erahnen. Da sie leider auch dem Verfall unterliegen.

Mit dem Bus geht es jeden Morgen etwa 30-40 Minuten raus in die wirklich Wüste. Dort befinden sich die Industrieanlagen. Man mag es nicht für möglich halten, aber es gibt wirklich Auflagen, die erfüllt werden müssen, um hier bauen zu dürfen. Das findet man jedoch nur raus, wenn man mit den zuständigen Leute spricht. Der alleinige Anblick lässt einen eher Vermuten, dass hier einfach jeder macht, was ihm gerade so in den Sinn kommt.

Unsere Anlage liegt in direkter Nachbartschaft zu einer, die Beton anzumischen scheint und er anderen, deren Sinn und Zweck sich mir noch nicht erschlossen hat.
Was ist das nun für eine Anlage auf der ich mich rumtreibe?!?
Die offizielle Bezeichnung ist: Salzwasch- und Aufbereitungsanlage
Klingt unspektakulär. Ist es im Prinzip auch!
Für alle diejenigen, die es dennoch interessiert erkläre ich es dennnoch kurz. Alle anderen, können einfach zum nächsten springen!
Also:
Nein, wir haben nichts mit dem Salz, das bei euch in der Küche steht zu tun.
Hier handelt sich um Industriesalz, das hier in der Gegend aus natürlichen Vorkommen gewonnen wird. Diese Vorkommen werden schon seit etwa 2 Jahren abgebaut und das Salz einfach im Wüstensand angehäuft und gelagert. Unsere Anlage soll nun dieses Salz reinigen und nutzbar machen. Also wird es nur diverse Wascheinheiten gejagt und kommt am Ende schön sauber raus, wo es dann in ein Wasserbecken geleitet wird und dort gelöst wird. Diese Salzlösung wird dann an ein Elektrolyseeinheit geleitet.
(Alle deren Chemieunterricht zu lange her ist, sollte an dieser Stelle mal den Freund aller Studenten, Wikipedia, befragen!)

Hier geht es weiter, wenn euch die Beschreibung nicht interessiert hat! ;-)
Obwohl diese Anlage eigentlich eher simpel ist, macht ihre schiere Größe einiges wieder wett. Für mich ist es wirklich spannend dort gewesen zu sein und zu sehen wie so eine Anlage funktioniert. Denn auch die einfachste Anlage will erstmal gebaut werden und es gibt immer ein paar Details, die eben doch etwas tückischer sind.

Aber jetzt schreibt der Junge die ganze, er sei in der Wüste und erzählt von allem Möglichen, verliert aber kein Wort darüber, wie die Temperaturen dort sind!!!
Okay, ja, es war schon warm. Und nicht zu sagen heiß und extrem trocken. Gegen Ende meiner Zeit hier hatten wir schon schicke 50 Grad, die sich mit einem konstanten Wind paaren. Wenn ich also von meinem täglichen Rundgang wieder kam, hatte ich deshalb auch stets das Bedürfnis 1 bis 2 Hektoliter Wasser zu trinken.

Wie genau nun mein Arbeitstag aussieht. Wie ich unterbebracht bin und vieles mehr könnt ihr in den nächsten Einträgen lesen!

Comment on this entry | Tweet this | Your own free travel blog | More Travellerspoint blogs

]]>
6. Abyane tag:travellerspoint.com,2009-05-02:/blog/?domain=tdb&thisblog_entryid=8&entryid=159977 2009-05-02T10:14:38Z 2009-05-02T10:02:34Z Der Freitag war dann ganz anderer Natur! Wir haben uns mit 8 Leute einer größeren Reisegruppe angeschlossen, die das kleine entgelegene Örtchen Abyane besucht hat. Abyane liegt im Gebirge und ist für seine etwas eigenbrödlerischen Einwohner bekannt. Die sich versuchen vom Rest des Landes abzuschirmen. So waren sie auch die letzen, die sich der Islamisierung wiedersetzt haben. Unser Trip dorthin hatte starken Kaffeefahrtflair. Als wir mit dem Bus auf einem Rastplatz angehalten haben und in einen großen Saal geführt wurden ... Der Freitag war dann ganz anderer Natur!
Wir haben uns mit 8 Leute einer größeren Reisegruppe angeschlossen, die das kleine entgelegene Örtchen Abyane besucht hat. Abyane liegt im Gebirge und ist für seine etwas eigenbrödlerischen Einwohner bekannt. Die sich versuchen vom Rest des Landes abzuschirmen. So waren sie auch die letzen, die sich der Islamisierung wiedersetzt haben.
Unser Trip dorthin hatte starken Kaffeefahrtflair. Als wir mit dem Bus auf einem Rastplatz angehalten haben und in einen großen Saal geführt wurden habe ich fest damit gerechnet, dass jeden Moment die Türen zu gehen und die Verkaufsshow losgeht! Jedoch blieben die Türen blieben offen und stattdessen holte jeder sein mitgebrachtes Frühstück raus und es wurde wie üblich Tee serviert.
Im Ort angekommen war ich dann doch arg enttäuscht. Um den Bus herum waren lauter Ruinen von moderneren Häuseren, die nun wirklich nichts mit den Beschreibungen im Reiseführer gemein hatten. Von den alten traditionellen Häusern war nicht viel zu sehen. Außerdem stand erstmal, ganz getreu der Kaffeefahrttradition, ein mittelprächtiges, aber dafür umso reichlicheres Mittagessen auf dem Plan.
Als es dann in den eigentlich Ort endlich rein ging, wurde die anfängliche Enttäuschung etwas abgeschwächt. Es gab wirklich schöne Flecken und wenn man sich etwas auf das Spiel eingelassen hat, war es wirklich schön dort. Es gab viele verwinkelte Wege und man läuft auf den Dächern der unteren Ebenen um zu den oberen zu kommen.
Was mir nicht so sehr gefallen hat, war wie die Einheimischen von den Iranern behandlet wurden. Ich kam mir vor wie einem Zoo, in dem exotische Tiere besichtigt werden. Da wurde mit ihnen posiert, gesagt wie putzig sie sind und auch die eine oder andere abfällig Bemerkung kam vor. Deshalb war ich froh, dass unsere Truppe die Gegend allein erkundet hat.
Auf der Rückfahrt gab es dann Party im Bus und die Zeit bis zur Ankunft verging recht schnell.

Abschließen möchte ich dieses kleinen Überblick mit einer für uns geradezu himmlischen Entwicklung. Seit gestern haben wir eine Art kleine Mini-Waschmaschine. Wir müssen unsere Klamotten also nicht mehr von Hand waschen. Wieder ein kleines Stück Komfort mehr! YEAH!!!

Comment on this entry | Tweet this | Your own free travel blog | More Travellerspoint blogs

]]>
5. Sight-seeing und gemütlicher Abend tag:travellerspoint.com,2009-05-02:/blog/?domain=tdb&thisblog_entryid=7&entryid=159976 2009-05-02T10:26:04Z 2009-05-02T09:57:18Z Samstag, 2. Mai 2009, Mittagspause bei der Arbeit Hinter mir liegt ein recht aktives Wochenende. Um den Lesekomfort für euch etwas zu steigern, teile ich es mal in Zwei Beiträge. Nachdem ich am Donnerstagmorgen endlich mal wieder etwas FST-Arbeit aufholen konnte, bin ich mit meinem Chef und zwei seiner Freunde in einen netten kleinen Palast gefahren. Dort haben wir haben uns angesehen, wie die Königsfamilie früher vor der Revolution gelebt hat. Irritierend war nur, dass dieses früher noch gar nicht allzu lange ... Samstag, 2. Mai 2009, Mittagspause bei der Arbeit

Hinter mir liegt ein recht aktives Wochenende. Um den Lesekomfort für euch etwas zu steigern, teile ich es mal in Zwei Beiträge.

Nachdem ich am Donnerstagmorgen endlich mal wieder etwas FST-Arbeit aufholen konnte, bin ich mit meinem Chef und zwei seiner Freunde in einen netten kleinen Palast gefahren. Dort haben wir haben uns angesehen, wie die Königsfamilie früher vor der Revolution gelebt hat. Irritierend war nur, dass dieses früher noch gar nicht allzu lange her ist. Gerade mal 30-40 Jahre. So konnte man bei den Spielzeugen des jungen Prinzen auch den einen oder anderen "Transformer" entdecken. Spielzeug, das man selber noch kennt! Da es die ganze Zeit geregnet hat, konnten wir den wunderschönen Park kaum genießen.
Die Parks hier in Teheran sind einfach toll. Es gibt sie überall mitten in der Stadt. Manchmal von hohen Mauern umgeben, manchmal auch nur durch einen kleinen Graben. Aber immer ist es so groß, dass man darin sein Ruhe finden und den Alltagslärm und die Hektik um einen rum für einen Augenblick vergessen kann. Nur die Hochhäuser um die Parks herum erinnern einen noch daran, dass man noch in der Stadt ist. Es gibt seichte Musik und es geht im Allgemeinen sehr entspannt zu.
Im Anschluss an das Sight-seeing stand Einkaufen auf dem Plan. Denn abends sollte ich für die ganze Bande kochen. So sind wir also von Laden zu Laden getingelt bis wir alles für die Lasagne gefunden haben. Das unübertroffene Highlight dabei war eindeutig die Konditorei. Lauter völlig kalorienfreie, leichte Kost! Creamtörtchen, Sahnebisquitrolle, gefüllte Windbeutel, Torten,........ Man wollte sich einmal von links nach rechts durch essen. Leider fand der Inhaber die Idee nicht so gut. So haben wir dann, wie es hier üblich ist, etwas mehr als 1 kg der verschiedensten "Sündenstücke" gekauft. Kaum zu Hause angekommen würden die ersten dann auch schon zum Tee verspeist. Hmmmm, manchmal ist es die Sünde eben Wert! ;-)
Das anschließende Kochen war sehr lustig und überaus unterhaltsam. Mir wurde von der Frau meines Chefs und ihm höchstpersönlich assistiert und so haben wie alle drei unser "Küchenenglisch" verbessert, während die anderen Gäste Karten gespielt haben.
Ich habe den Abend wirklich genossen. Es waren viele unterschiedliche, wirklich interessante Leute da. So habe ich einiges über das Leben als Jounalist im Iran erfahren, bin zu einem klassischen Konzert eingeladen worden, dem ich hoffentlich tatsächlich noch beiwohnen kann. Und habe von etlichen Faux-pas in Lebensläufen gehört. Natürlich von anderen, nicht in meinem! ;-) So ist es z.B. unvorteilhaft in einer internationalen Bewerbung die deutsche Abkürzung "BRD" zu verwenden. Bis ich es aufgeklärt habe, war niemandem klar, was damit denn nun gemeint war.
Ganz nebenbei habe ich dann, durch eine wirklich gelungene Lasagne, den Nachweis erbracht, dass ich bezüglich des Hobbies Kochen in meinem Lebenslauf nicht gelogen habe. Was mein Chef dann natürlich gleich als Vorlage genommen hat, in Zukunft noch mehr Angaben zu testen. Ich war erleichter, das Hausputz, Waschen, Bügeln und den Garten pflegen nicht zu meinen Hobbies gehört. Was er wiederum etwas enttäuschen fand.

Die Lasagne hat, besonders nach der Teebeilage, gut gesättigt, so dass es heute Mittag in der Firma die Reste gab.

Comment on this entry | Tweet this | Your own free travel blog | More Travellerspoint blogs

]]>
4. Meine Arbeit tag:travellerspoint.com,2009-04-29:/blog/?domain=tdb&thisblog_entryid=6&entryid=159725 2009-04-29T10:36:20Z 2009-04-29T10:36:20Z 29.04.2009 Nordteheran, irgendeine Straße da, 1. Stock in irgendeinem Gebäude, meine Wirkungsstätte auf Zeit In einer kleinen Pause gönne ich mir mal etwas Zeit um euch auf den neusten Stand zu bringen! Die erste Woche ist nun rum und meine Arbeit ist mehr als nur super! Mein Unternehmen ist wirklich ein Vorzeige-AIESEC-Partner. Es geht ihnen nicht darum, aus meiner Anwesenheit einen Vorteil rauszuschlagen, sondern wirklich darum mir etwas bei zu bringen. So bin ich nun in der Projektmanagementabteilung gelandet und kann mir ... 29.04.2009 Nordteheran, irgendeine Straße da, 1. Stock in irgendeinem Gebäude, meine Wirkungsstätte auf Zeit

In einer kleinen Pause gönne ich mir mal etwas Zeit um euch auf den neusten Stand zu bringen!

Die erste Woche ist nun rum und meine Arbeit ist mehr als nur super! Mein Unternehmen ist wirklich ein Vorzeige-AIESEC-Partner. Es geht ihnen nicht darum, aus meiner Anwesenheit einen Vorteil rauszuschlagen, sondern wirklich darum mir etwas bei zu bringen. So bin ich nun in der Projektmanagementabteilung gelandet und kann mir live ansehen, wie sowas aussieht. Für mich ist das besonders interessant, weil ich mir eine Zukunft in einer ähnlichen Richtung sehr gut vorstellen kann.
Schon gleich am ersten Tag habe ich, nach einem ausführlichen Unternehmensrundgang, mit der Arbeit an einer Projektmanagementsoftware begonnen. Anhand von kleinen Aufgabe habe ich mich mit dem Umgang vertraut gemacht. Nun kann ich meine eigenen kleinen Projekte entwerfen und virtuell durchführen. Es macht tatsächlich Spaß damit "rumzuspielen".
In den letzten Tagen habe ich mich diversen Projektmanagement Standards gewidmet und bin nun absolut up-to-date was PMBOK, PRINCE2, ICB und PM@WN angeht. Alles verstanden?!? Nicht nur AIESEC steht auf Abkürzungen!
Ziel des Ganzen war es einen Standard zu finden, mit dem das Unternehmen in Zukunft seine Projekte planen und kontrollieren kann. Heute habe ich meinem Chef meine Ergebnisse präsentiert und ihm einen kleinen Überblick gegeben, was ich als interessant ansehe . Was daraus wird? Was umgesetzt wird? Und wie? steht noch in den Sternen. Aber zumindest konnte ich so einen kleinen Grundstein für die kommenden Projekte legen.

Was die Leute hier im Unternehmen betrifft, so sind sie wirklich sehr aufgeschlossen. Sie kramen auch das letzte bißchen Englisch raus und geben alles um es mir hier angenehm zu machen. Und angenehm ist es! 4-5 Mal am Tag wird einem Tee gebracht. Das Mittagessen bringt zwar jeder selber mit. Aber ich darf (bzw. muss) immer mal wieder probieren. Meinstens ist es auch lecker! Habe noch nichts Lebendes oder ähnliche "Spezialitäten" zusehen bekommen. Meinstens wird Reis mit irgendwelchen Beilagen mitgebracht. Ich falle da mit meinen Nudeln und Kartoffeln desöfteren mal aus dem Rahmen!
Aber zurück zum Büroalltag. Die Arbeitsatmosphäre hier ist sehr still. Leider gibt es keine Musik. Aber immer mal wieder kommen Leute vorbei und sie unterhalten sich…auf Farsi. Für mich etwas unvorteilhaft. Besonders wenn ich mal wieder meinen Namen höre oder ein Finger auf mich zeigt. Wenn ich dann nachfrage, ist natürlich nichts gewesen!

Mein Chef-Chef, der jenige, der mich ins Unternehmen geholt hat, ist einer der urigsten Menschen die ich hier kennen gelernt habe. Ich tue mich immer noch schwer ihn Chef zu nennen, denn er ist mehr eine Art Kumpel geworden. Mit gerade mal 30 Lenzen ist er schon recht weit oben in der Hierachie. Das könnte daran liegen, dass sein Vater Mitinhaber ist und das ganze Unternehmen sehr familiär geführt wird. Aber wer das sagt will nur tratschen!
Wir sitzen häufig bei einem Tee zusammen oder unternehmen vor oder nach der Arbeit was zusammen. Oft mit einer seiner Mitarbeiterin. Die er meist nur "die Aggressive" nennt, weil die beiden sich ständig kabbeln. Es ist herrlich ihnen zuzusehen! Entgegen meines Verdachts sind sie aber nicht zusammen!
Das bisher leckerste Zusammentreffen war ein Frühstück in einem "Luxusrestaurant", wie er mir versprach. Luxoriös war jedoch nur das Essen. Das kleine Retsaurant (wir würden es wohl eher Bistro nennen) lag im Kellergeschoss und sieht wenig einladend. Aber ich hatte das leckerste Frühstück, dass ich hier finden konnte. Obwohl es mit frischem Brot und einem Omlett sehr einfach gehalten war, hat es echt traumhaft geschmeckt. Zu schade, dass ich nicht alles geschafft habe. :-(

An dieser Stelle kann ich auch einen kleinen Ausblick geben, was mich in den nächten Wochen erwartet.
Also ein kleiner Zeitsprung! Vorsicht nicht erschrecken!

Nächste Woche werde ich Teheran verlassen und für 3 Wochen in den Südiran gehen, wo eines unsere Projekte stattfindet. Dort werde ich mir die ganze Anlage intensiv ansehen können und bin dabei wie sie aufgebaut wird. Ich bin immernoch ziemlich aufgeregt deswegen und kann es kaum erwarten, dass es losgeht.
Wie es mir dort ergeht könnt ihr dann bald an dieser Stelle lesen. Spannend wird es bestimmt!

Nun habt ihr hoffentlich einen netten Überblick bekommen, womit sich der Junge eigentlich den ganzen Tag beschäftigt.Ja, ich arbeite hier wirklich! :-D

PS: An dieser Stelle ein lieber Gruß an meine Kommentarschreiber. DANKE!!!

Comment on this entry | Tweet this | Your own free travel blog | More Travellerspoint blogs

]]>
3. Kleine Anekdote am Rande tag:travellerspoint.com,2009-04-29:/blog/?domain=tdb&thisblog_entryid=5&entryid=159724 2009-04-29T10:33:14Z 2009-04-29T10:28:26Z Gestern Abend hatte ich eineTaxifahrt, die werde ich so schnell nicht vergessen. Ein besonders cooler Taxifahrer (kaum älter als ich) meinte, dass Zigarette im Mund, Handy mit einer Hand am Ohr, mit der anderen lenken, schalten und GANZ WICHTIG andere Kunden heranhupen kein Problem sein. Das ging soweit auch. Nur kam ihm der Verkehr in die Quere. Und so haben wir und die anderen Verkehrteilnehmer diverse Schreckmomente gehabt. Ich war froh al ich endlich rauskonnte. Ich bin für Abenteuer ... Gestern Abend hatte ich eineTaxifahrt, die werde ich so schnell nicht vergessen. Ein besonders cooler Taxifahrer (kaum älter als ich) meinte, dass Zigarette im Mund, Handy mit einer Hand am Ohr, mit der anderen lenken, schalten und GANZ WICHTIG andere Kunden heranhupen kein Problem sein. Das ging soweit auch. Nur kam ihm der Verkehr in die Quere. Und so haben wir und die anderen Verkehrteilnehmer diverse Schreckmomente gehabt. Ich war froh al ich endlich rauskonnte. Ich bin für Abenteuer ja immer zu haben, aber das war doch sehr speziell.

Comment on this entry | Tweet this | Your own free travel blog | More Travellerspoint blogs

]]>
2. Die ersten Tage tag:travellerspoint.com,2009-04-25:/blog/?domain=tdb&thisblog_entryid=4&entryid=159293 2009-04-25T16:07:01Z 2009-04-25T16:07:01Z Freitag 24.4.2009, 20:44 Uhr, Teheran, Meine Unterkunft, Balkon Das Wochenende neigt sich dem Ende zu! Ja ihr habt richtig gelesen WOCHENENDE!!! Gerade mal zwei Tage war ich in meinem unternehmen und schon war schon wieder für zwei Tage frei. Ein netter Einstieg so viel kann ich sagen. Aber zurück zum Anfang: Der Flug nach Istanbul hätte nicht angenehmer sein können. Fensterplatz direkt hinter den Notausgangstüren! Sprich jede Menge Beinfreiheit. Die habe ich natürlich erstmal aus genutzt um mich gemütlich auszustrecken und einzunicken. ... Freitag 24.4.2009, 20:44 Uhr, Teheran, Meine Unterkunft, Balkon
Das Wochenende neigt sich dem Ende zu! Ja ihr habt richtig gelesen WOCHENENDE!!! Gerade mal zwei Tage war ich in meinem unternehmen und schon war schon wieder für zwei Tage frei. Ein netter Einstieg so viel kann ich sagen.

Aber zurück zum Anfang:
Der Flug nach Istanbul hätte nicht angenehmer sein können. Fensterplatz direkt hinter den Notausgangstüren! Sprich jede Menge Beinfreiheit. Die habe ich natürlich erstmal aus genutzt um mich gemütlich auszustrecken und einzunicken. Auf diese Weise habe ich eigentlich den ganzen Flug verbracht. Nur zum Essen bin ich kurz aufgewacht. In Instanbul hatte ich dann schlappe 6 Stunden Aufenthalt. Gut, dass ich clever genug war mein Notebook mit ins Handgepäck zu nehmen. So konnte ich es mir neben der Steckdose bequem machen und mir die Zeit recht gut vertreiben. Wie einige von euch bemerkt haben, gab es sogar ein ungesichertes WLAN-Netz.
Der Flug nach Teheran war dann recht unspektakulär. Als ich dann jedoch wirklich in Teheran gelandet bin, bekam ich das erste Mal ein richtiges Kribbeln im Bauch und in mir kam die Frage auf: „Verdammt noch mal David, du spinnst doch wirklich. Was machst du eigentlich so allein hier?“ Dieses Gefühl wurde durch den Visumkontrolleur nicht gerade gemindert. Es dauerte gefühlte Stunden bis er nach dem x-ten Versuch und unzähligen Nachfragen endlich die erlösenden Handbewegung zum weitergehen gab.
Mit immer noch mulmigem Magen ging es zum Gepäckband und dann zur großen Erlösung. Zwei AIESECer haben mich so herzlich empfangen, wie ich es nie für möglich gehalten habe. Mit Fahne und Willkommensgeschenk! Es war toll!!!
Mit dem Taxi ging es dann zur Unterkunft. Die hat mich dann wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und mir gezeigt wo ich gerade bin. Die Wohnungstür war nicht abschließbar, das Zimmer schon von zwei anderen Praktikanten belegt und ebenfalls nicht abschließbar. In den Ecken der Wohnung kann man gut und gerne Blumen anpflanzen. Der Staub würde bestimmt reichen. Die Küche war auch „SEHR SCHÖN“! Die ersten Tage haben wir dann zu dritt auf dem Boden schlafend in einem 10 qm Zimmer verbracht.
Nach einem kurzen Nickerchen standen dann ein paar Formalitäten auf dem Plan. Ja, auch hier gibt es sowas! Außerdem durfte ich einen ersten Eindruck der örtlichen Gastfreundlichkeit erhaschen. Auf dem Weg zum MC-Büro in der Fakultät für Entrepreneurship (Unternehmertum) wurde ich völlig überraschend von einer Architekturstudenten angesprochen, die wissen wollten wo ich herkomme und mich kennenlernen wollten. Dieses Erlebnis hat sich immer wieder ereignet. Das ist eins der tollen Dinge hier. Im Iran gibt es kaum Tourismus. Selbst in Teheran sind Ausländer eine Ausnahme. Deshalb freuen sie sich über nahezu jeden, den sie treffen und zeigen sich von ihrer besten Seite. Da werden auch schon mal die kaum vorhandenen Englischkenntnisse ausgepackt. Um mit ihm zu sprechen. Es ist wirklich kaum zu glauben, wie herzlich man hier aufgenommen wird. Immer wieder heißt es: „Salam, where are you from?“
Woran man sich jedoch gewöhnen muss ist, dass man eigentlich überall mit dem Taxi hinfährt. Die Sammeltaxen fahren (mehr oder weniger) festgelegte Routen und sammeln einen am Straßenrand ein. Dazu sollte man jedoch ungefähr wissen wo es hingehen soll, sonst kann es schnell passieren, dass man in diesem völlig undurchschaubaren Straßenmeer verloren geht. Selbst nach 6 Tagen, in denen ich viel unterwegs war ist es noch völlig unmöglich sich zu orientieren. Ich kenne mittlerweile die nähere Umgebung um meine Unterkunft und ein paar wenige wichtige Strecken. Aber für ein Landei wie mich ist die Stadt einfach zu groß um sich schnell einzufinden. Selbst Braunschweig, dass im Vergleich zu den doch sehr überschaubaren Löningen groß wirkt, ist ein Witz gegenüber einer 12 Millionenstadt wie Teheran. Auf die Frage ob es eine Art Stadtzentrum gibt habe ich nur ein müdes Lächeln und die Antworte, es gäbe etliche, bekommen.

Am zweiten Tag stand dann, da ich noch nicht zur Arbeit musste, etwas Sight- Seeing auf dem Plan. Leider machen die Museen hier sehr früh zu, so dass wir nur noch einen Park und den Goldestan Palast besuchen konnten. Aber der Palast hat alles wett gemacht. Von außen einfach schön, hat mich die Inneneinrichtung einfach umgehauen. Ich habe nun schon ein paar Räume gesehen, die sich Spiegelsaal schimpfen. Es waren auch wirklich schöne darunter. Aber was mich hier erwartet hat, ist unbeschreiblich. Sämtliche Wände und die Decken waren mit tausenden Spiegeln verziert. Es hat mich sehr gereizt mit Blitz zu fotografieren. Die Reflexionen wären bestimmt spektakulär gewesen. Da das Fotografieren aber verboten war, habe ich mich lieber auf heimliche Aufnahmen ohne Blitz beschränkt. Sicher ist sicher!
Geschlossen wurde der Tag dann durch ein mächtiges Eisessen mit anderen AIESECern. Da hier alles „etwas“ günstiger ist, kann man sich ja mal 5 Kugeln gönnen, natürlich nur die aller ausgefallensten Sorten. Wofür ist man schließlich in der Fremde! Die eigene Vielfalt wurde dann noch durch die Sorten der Anderen ergänzt. Es wurde kreuz und quer gegessen und probiert. Letztendlich waren es bestimmt gut 20 Sorten, dich ich probieren durfte!

So viel zu den ersten Tagen hier in Teheran. Um euch das Lesen einfacher zu machen und mehr Übersicht zu schaffen, folgt die Beschreibung meiner ersten Arbeitstage in einem neuen Eintrag!

Anmerken muss ich noch, dass sich das Einstellen von Bildern sehr schwierig gestaltet. Nicht dass ich nicht genug hätte. Nur dauert das hochladen von einem einzigen Bild mit der Verbindung hier schlappe 15 Minuten. Ich werde versuchen eine Lösung zu finden. Vermutlich werde ich die Qualität etwas reduzieren müssen, um die Dateigröße drücken zu können. Bilder wird es also demnächst geben. Wie viele es werden, kann ich aber noch nicht sagen.

Comment on this entry | Tweet this | Your own free travel blog | More Travellerspoint blogs

]]>
1. Wie alles begann... tag:travellerspoint.com,2009-04-18:/blog/?domain=tdb&thisblog_entryid=3&entryid=158596 2009-04-18T17:31:28Z 2009-04-18T17:28:46Z Samstag 18.4.2009, 7:04 Uhr, Bielefeld Haus Neuland Zwei unglaubliche Tage NKK und eine nahezu schlaflos Nacht (DANKE euch allen dafür ;-) ) liegen hinter mir. Eine kurze Dusche, ein noch kürzeres Frühstück und los geht’s mit „leichtem Gepäck“ zum Bahnhof. In den ersten 15 Minuten von Oerlinghausen bis Bielefeld lief alles glatt. Doch dann: VERSPÄTUNG! Jede Menge Verspätung! Bielefeld hat irgendwas an sich, dass ich dort NIE problemlos an- oder abreise. Doch an dieser Stelle muss ich nun einmal die ... Samstag 18.4.2009, 7:04 Uhr, Bielefeld Haus Neuland

Zwei unglaubliche Tage NKK und eine nahezu schlaflos Nacht (DANKE euch allen dafür ;-) ) liegen hinter mir. Eine kurze Dusche, ein noch kürzeres Frühstück und los geht’s mit „leichtem Gepäck“ zum Bahnhof. In den ersten 15 Minuten von Oerlinghausen bis Bielefeld lief alles glatt. Doch dann: VERSPÄTUNG! Jede Menge Verspätung!
Bielefeld hat irgendwas an sich, dass ich dort NIE problemlos an- oder abreise. Doch an dieser Stelle muss ich nun einmal die Deutsche Bahn loben! Besonders Herrn Brauer vom Service Point. Er hat mir ohne das geringste Zögern bestätigt, dass sich meinen Flug aufgrund der Verspätung nicht mehr erreichen würde. So konnte ich äußerst komfortabel im ICE nach Hannover reisen und war sogar noch früher da, als wenn ich meiner eigentlichen Verbindung gefolgt wäre.
In Hannover lief alles glatt. Selbst meine Befürchtungen ich hätte zu viel Gepäck wurden zerstreut! Hannover scheint mich einfach mehr zu mögen! ;-)

Nun sitze ich gerade in der Abflughalle in Terminal B, warte, dass die Bording Time beginnt und lasse nochmal kurz Revue passieren. Wie alles Begann…

Vor ca. einem Jahr lag ich an der türkischen Riviera am Strand und habe einen Artikel über einen jungen Amerikaner gelesen, der schon unglaublich viele Länder besucht hat. Darunter klassische Urlaubsländer wie Ruanda zu Hochzeiten der Guerillakriege, den Libanon, etliche Staaten im Nahen und Mittleren Osten und eben auch den Iran. In dem Artikel wurde auf eines seiner Bücher verwiesen. Zurück in Deutschland habe ich erst mal sämtliche Buchhandlungen gestürmt und auch das Internet durchforstet. Fündig wurde ich bei einem bekannten Onlinebuchhandel. Kaum 4 Wochen nach der Bestellung kam mein Exemplar dann auch druckfrisch aus den USA zu mir. Während ich nun dieses Buch las, wuchs in mir eine Sehnsucht danach dieses Land, den Iran, einmal selbst zu erleben. Wirklich zu sehen und zu erleben, was hinter den üblichen Vorurteilen steckt.
All dies liegt schon eine Weile zurück. Mittlerweile war ich endgültig in die AIESEC Welt abgetaucht und hatte mit der Leitung des Finanzressorts in Braunschweig mehr als genug um die Ohren. Doch was wäre AIESEC ohne Internationalität. Und so habe ich immer wieder Leute getroffen, die mir von ihrem Praktikum vorschwärmten. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass dies meine Sehnsucht nicht gerade besänftigt hat.

Nach dem Ende meines Vorstandsjahres stand ich nun vor der Qual der Wahl:
WAS NUN???
Einen Trainerschein machen? Praktikum machen? Etwas anderes im LC machen? Etwas nationaler Ebene machen?

In chronologischer Reihenfolge entwickelte sich aus diesen Fragen folgendes:
1. Bewerbung für ein AIESEC-Praktikum im Iran
2. Bewerbung für nationale Finanz Support Team (FST)
3. Bewerbung für einen Platz im Trainerseminar
4. Die Zusage, dass ich im FST bin und so, zusammen mit einem tollen Team, ein weiteres Jahr den Finanzen treu
bleibe.
5. Zusage zur Trainerausbildung und damit die Aussicht, bald eigene Workshops geben zu können und auf
Konferenzen vor einer Horde von AIESECern zu stehen
6. Zusage zum Praktikum -> Kein Kommentar nötig, oder?!?
7. Nebenbei immer wieder ein paar kleinere Sachen im LC

Scheinbar kann ich mich wirklich „sehr gut“ entscheiden! ;-)
All dies passierte in kaum mehr als 3 Monaten! Gut, dass ich Zeit habe das Ganze zu verar…bei….t…Moment…

Ich habe ja gar keine Zeit!
Es geht schon wieder los. Wieder was Neues! Wieder was Spannendes!
Mal sehen was noch auf mich wartet!

Tja und so bin ich hier in der Abflughalle des Hannoveraner Flughafens gelandet!
Zum Glück beginnt gerade die Bording Time und somit komme ich erst mal zum Ende.
Wie meine Reise weitergeht, wird schon bald hier zu lesen sein!

Jetzt erst mal liebe Grüße
David

PS:
Für alle Nicht-AIESECer werde ich versuchen „normal“ zu schreiben. Einige Ausdrücke oder Abkürzungen lassen sich jedoch nicht vermeiden. Die wichtigsten werde ich ganz unten erläutern!

Comment on this entry | Tweet this | Your own free travel blog | More Travellerspoint blogs

]]>
0. AIESEC für nicht AIESECer tag:travellerspoint.com,2009-04-18:/blog/?domain=tdb&thisblog_entryid=2&entryid=158595 2009-05-02T10:46:27Z 2009-04-18T17:25:01Z - FST: Finance Support Team, unterstützt die LCs bei Fragen in Sachen Finanzen - LC: Local Committee, einer von vielen Standorten in einem Land - MC: Member Commitee, Nationaler Vorstand in einem Land - NKK: eine der coolsten Konferenzen in AIESEC Deutschland - NST: nationales Team, dass die einzelnen LCs in ihrer Arbeit unterstützt ... - FST: Finance Support Team, unterstützt die LCs bei Fragen in Sachen Finanzen
- LC: Local Committee, einer von vielen Standorten in einem Land
- MC: Member Commitee, Nationaler Vorstand in einem Land
- NKK: eine der coolsten Konferenzen in AIESEC Deutschland
- NST: nationales Team, dass die einzelnen LCs in ihrer Arbeit unterstützt

Comment on this entry | Tweet this | Your own free travel blog | More Travellerspoint blogs

]]>